Filialkirche Kapellerfeld


Valentinstag

 

Am Valentinstag haben die Firmlinge wie jedes Jahr die Kirche verwandelt (DANKE!):

An 8 Schreibtischen konnte jede*r in aller Ruhe zu leiser Musik aus Taizé seinen*ihren persönlichen Liebesbrief an Gott schreiben. In ganz Kapellerfeld haben junge und alte Gemeindemitglieder einen "Liebesbrief von Gott" an alle Haushalte ausgetragen, der unten zu lesen ist!

 

In den Kirchen des Pfarrverbands wurde er am Sonntag davor verteilt. Dort stehen Gedanken über Gottes Liebe zu dir und mir. Unsere tägliche Antwort besteht ja nicht nur in unserer Frömmigkeit, sondern vor allem in unserer tätigen Liebe (Mt 25). Einige sind gekommen, und haben diesmal ihre Antwort in Briefform gegeben. Einige haben erzählt, dass sie diese wertvolle spirituelle Übung mehrmals im Jahr tun – und mit Gewinn. Die meisten haben ihren Brief an der Osterkerze entzündet und in einem Aschebecken verglühen lassen. Andere haben ihn mit nach Hause genommen, um ihn dann mit schon geschriebenen Briefen zu vergleichen und so die Entwicklung des eigenen Glaubens zu sehen. Gott kennt die Gedanken des Herzens. Bei ihm sind sie gut aufgehoben. Die Kirchengemeinde von Kapellerfeld verspricht, dieses Angebot im nächsten Jahr zu wiederholen. Du bist eingeladen. Den Termin kennst du auswendig: 14.02.2026!

 

 


"Liebesbrief von Gott"


Krippe Kapellerfeld

Krippenspiel Kapellerfeld 2024


 

Lebenszeichen aus Kapellerfeld, unserer Gemeinde im Pfarrverband 3-Anger-bei-Wien:

 

 

 

 

 

 

 


Von der Heiligen Corona haben wir im Pfarrblatt schon gelesen. Von der Märtyrerin, die der Legende nach im Jahr 177 oder im Jahr 303 n.Chr. von den Römern ermordet wurde, weil sie bekennende Christin war. Im Eingangsbereich der Kapellerfelder Kirche, den wechselnde Bilder und Installationen beleben, wird demnächst eine Statue von ihr auftauchen. Warum? Ihre Todesart soll uns nachdenklich machen und uns zeigen, worauf wir als Christ*innen in der "Coronakrise" achten mögen: Die Römer haben sie von zwei niedergebogenen jungen Palmen, an die sie gebunden wurde, beim Zurückschnellen zerreißen lassen. Das ist der Punkt: Der Riss. Von einem Riss durch unsere Gesellschaft, aber auch von Rissen in unserer Kirche wird immer wieder geredet und geschrieben. Die Römer haben entweder mittels ihres berühmten "teile und herrsche" ihre Macht gewonnen und erhalten - oder durch nackte Gewalt. Dass in Gesellschaft und Kirche Gruppen gegeneinander ausgespielt werden, um anderen die Macht zu bringen oder zu erhalten, ist allenthalben zu beobachten. Und dass Menschen zu bloßer Gewalt greifen, ist täglich zu lesen, zu hören und zu sehen. Die Hl. Corona hat da nicht mitgespielt. Und unsere Aufgabe als Christ*innen heute ist dieselbe: Bei Spalterei und bei Gewalt sind wir nicht dabei. Hl. Corona, bitte für uns!

                                                                                                                            Paul Mazal



Stimme-aus-dem-Feuer-Natalie